Blogparade: Mein Bücherregal #Blogparade

Auf Twitter bin ich über den Aufruf von Dörte zur Blogparade “Mein Bücherregal” auf MinimaMuse gestolpert und habe mich noch ganz schnell entschieden mitzumachen. Nein, ich bin kein Minimalist und werde es vermutlich auch nie werden. Aber ich habe mir fest vorgenommen, sämtlichen „unnützen Ballast“ in der Anschaffung sowie in der Aufbewahrung zur reduzieren. Auch bei Büchern, die immerhin ein ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens sind.

Ich liebe Bücher, seit ich lesen kann. Mit meinem ersten Schneider-Jugendbuch hat die Faszination angefangen und ich habe Bücher regelrecht gefressen. Nächte habe ich durchgelesen, zuerst ganz klassisch heimlich mit der Taschenlampe, dann erfinderisch mit der Straßenlaterne vor dem Haus (was hatte ich Einschlafprobleme, wenn der Rollladen nicht oben bleiben durfte ;-)) und irgendwann dann mal ganz offiziell, von meinen Eltern geduldet, mit der Nachttischlampe.

So wie andere Spielautos oder Sammelkarten gesammelt haben, habe ich Bücher aufgereiht, akribisch nach Größe und passenden Buchrücken sortiert. Heute ist daraus leider eine chaotische aber immerhin liebevolle Ordnung geworden.

Über die vielen vielen Jahre haben sich Massen an Büchern angesammelt, aus Jugendbüchern wurden historische Romane, Krimis, Biografien, Lehrbücher und Bildbände. Und ich habe jedes Buch, ob es mir gefallen hat oder nicht, behalten und damit stolz sämtliche Regale zugepflastert! Aus Platzmangel musste ich irgendwann schweren Herzens einen großen Teil davon aus den Regalen nehmen und in Kisten packen. Bücher in Kisten? Das geht eigentlich gar nicht!

Da kam dann die Überlegung, dass Bücher eigentlich zu schade sind, um im Keller zu vergammeln. Vor allem, wenn es vielleicht irgendwo jemanden gibt, der gerade eines der Bücher, die bei mir im Keller lagern, gerne lesen würde. So habe ich vor drei Jahren meine Bücher aussortiert. Alle die, an die ich schon lange keinen Gedanken mehr verschwendet habe, kamen sofort auf einen “Wir haben und leider nix mehr zu sagen und müssen uns trennen”-Stapel. Dann gab es noch einen “Eigentlich wäre eine Trennung das Beste für alle”- und einen “Hmmm, das ist echt eine schwerwiegende Entscheidung”-Stapel. Bei manchen Büchern ist mir die Entscheidung leicht gefallen, bei manchen überlege ich heute noch – aber ich habe mich wirklich von dem größten Teil meiner ungenutzten Sammlung getrennt.

Alle Bücher, die ich gefühlt wirklich zum Leben brauche, stehen mehr oder weniger dekorativ in einem Regal im Wohnzimmer, der Rest wurde in die Regale von Büro und Gästezimmer ausquartiert oder hat sich von ganz alleine – wirklich von alleine! – auf jegliche Ablagemöglichkeiten im Haus verteilt.

Natürlich haben schon wieder einige Bücher bei mir ein Zuhause gefunden und ich liebe es, trotz Amazon und Co., regelmäßig durch unsere Buchhandlung zu streifen, ein gutes Buch zu entdecken und voller Jagdstolz damit an der Kasse anzustehen.

Auch wenn ich inzwischen einen Großteil meines Lesestoffs auf dem Kindl verschlinge, möchte ich das Gefühl, ein gutes Buch in den Händen zu halten, nicht missen.

Mein Bücherregal Blogparade (3)

Liebevolles Chaos🙂

Mein Bücherregal Blogparade (5)

Mein Bücherregal Blogparade (2)

Mein Bücherregal Blogparade (4)

Mein Bücherregal Blogparade (1)

One thought on “Blogparade: Mein Bücherregal #Blogparade

  1. Pingback: Von der Kunst, keine Bücher besitzen zu wollen | Minima Muse

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s