Alltag Social Media – 10 Fragen an Juliane Benad

Juliane hat gleichzeitig mit mir den Abschluss gemacht und war mit ein fester Bestandteil meiner Studienzeit. Als bekennende Leseratte, liebe ich vor allem ihren Blog www.die-Maintalerin.de, den ich jedem nur empfehlen kann…

1. Seit wann macht du / hast du deine Ausbildung als SMM
Ende Januar 2014 habe ich meine letzten Einsendeaufgaben für diesen Lehrgang eingeschickt. Seit Anfang Februar kann ich mich nun Social Media Managerin nennen 

2. Warum hast du dich für diese Weiterbildung entschieden?
Die sozialen Medien haben mich schon sehr lange interessiert. Auf Xing bin ich schon seit 2005, Facebook kam dann auch bald, weil ich eine Plattform suchte, auf der ich nationale und internationale Kontakte vereinen konnte. Zug um Zug nahmen die sozialen Medien auch Einzug in die Unternehmen, so auch in dem Verlag, in dem ich arbeite. Leider war ich im Printmarketing angesiedelt und bekam von den Entwicklungen nur nebenbei mit. Interessiert hat es mich immer. Meine Elternzeit war dann der ideale Zeitpunkt mich fachlich damit zu beschäftigen und mir solides Fachwissen anzueignen. Nebenbei hat sich ein wirklich tolles Netzwerk gebildet, das ich heute nicht mehr missen möchte. Das war mir natürlich zu Beginn gar nicht bewusst, Wissenszuwachs war mein primäres Ziel.

3. Nutzt du deine Weiterbildung hauptberuflich?
Noch nicht. Ab Sommer werde ich zwar im Online-Marketing arbeiten, aber dann eher im Newsletter- und E-Mail-Marketing-Bereich. Ich wollte vom Print-Marketing ins Online-Marketing. Geschafft! Der Sprung zu den sozialen Medien ist greifbar. Der Weg ist das Ziel und an meinen Zielen arbeite ich. Außerdem habe ich mein Blog und die dazugehörigen Social-Media-Kanäle, dass ich weiterführen möchte. So bleibe ich am Ball.

4. Wie sieht dein Social Media Alltag (privat/geschäftlich) aus?
Ich bin bis auf wenige Ausnahmen fast täglich in den sozialen Medien unterwegs. Twitter ist nach wie vor mein Favorit. Hier bekomme ich so viele interessante Leseempfehlungen in meine Timeline gespült und die Kontaktaufnahme ist so einfach. Natürlich nutze ich Twitter auch um eigene Inhalte zu verbreiten oder auf Artikel hinzuweisen, die ich lesenswert finde. Facebook ist natürlich optisch reizvoller und wie ich gemerkt habe ein toller Traffic-Lieferant für mein Blog. Einmal in der Woche versuche ich einen neuen Artikel auf meinem Blog zu veröffentlichen. Das hängt natürlich auch immer davon ab, wie rechercheintensiv ein Thema ist.

5. Bist du “flächendeckend” unterwegs oder hast du dich auf einzelne Netzwerke spezialisiert?
Nein, das schaffe ich einfach nicht, aber auch nicht alle Netzwerke gefallen mir. Wollte man überall präsent sein, dann müsste man viel automatisieren und das ist eher das, was mich in den sozialen Medien abstößt. Ich möchte keine Facebook-Posts im Twitter-Stil lesen. Andersherum kann man Facebook-Texte schon aufgrund der Zeichenbegrenzung nicht 1:1 bei Twitter übernehmen. Gerne möchte ich meinem Blog noch ein Bildernetzwerk hinzufügen. Instagram, Flickr oder doch Pinterest? Das werde ich mir noch in aller Ruhe anschauen.

6. Welche Netzwerke sind für dich ein absolutes Muss?
Twitter und Facebook auf alle Fälle, aber man sollte auch Google+ nicht unterschätzen. Während meines Studiums war ich so begeistert von diesem Netzwerk, weil es noch ganz andere Möglichkeiten bietet. Momentan nutze ich es eher nur in der Einbahnkommunikation, in dem ich meine Blogposts hier promote, um u.a. auch mein Google-Ranking zu verbessern. Hier möchte ich unbedingt noch anders agieren.

7. Was bedeutet Social Media für dich persönlich?
Kommunikation. Man trifft auf interessante Menschen, die man ohne diese Medien nicht kennen gelernt hätte. Man kann sich austauschen und unterstützen. Es ist sehr bereichernd. Oftmals bleibt es dann gar nicht dabei, dass man sich nur online kennt. Einige meiner Online-Kollegen habe ich nun auch schon auf diversen Veranstaltungen wie z.B. der re:publica, Barcamps, Messen oder auf dem Twittwoch kennen gelernt.

8. Hat bzw. wie hat Social Media dein Leben verändert/beeinflusst?
Mit Sicherheit. Unterwegs sein und schnell den nächsten Italiener um die Ecke raussuchen. Eventuell noch einen Gutschein zum Einsatz bringen, den die App liefert. Toll. Aber es muss auch offline-Zeiten geben. Menschen, die sich im Restaurant gegenübersitzen und auf ihre Smartphones starren, statt sich zu unterhalten, geht ein bisschen weit. Und damit meine ich nicht, den kurzen Blick auf’s Telefon, ob jemand angerufen hat.

9. Social Media ist sehr schnelllebig, wie schaffst du es, auf aktuellem Stand zu bleiben?
Lesen, lesen, lesen aber vorher selektieren. Man kann unmöglich überall den Überblick behalten.

10. Würdest du dich wieder für diese Richtung entscheiden?
Auf alle Fälle. Es ist bereichernd, beruflich aber auch privat.

Ein kleiner persönlicher Tipp zum Abschluss…
Einen bewussten Umgang mit den sozialen Medien pflegen. Dem Nachbarn erzählt und zeigt man schließlich auch nicht alles.

Juliane Benad

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