Alltag Social Media – 10 Fragen an Inge Veil-Köberle

Die Flüstertüte hat auch heute mal wieder zum Thema “Alltag Social Media” nachgefragt und einen interessanten Einblick in das “Social Media Leben” von Inge Veil-Köberlebekommen…

Social Media gehört seit 2012 zu meinem täglichen Ritual. Davor wusste ich nichts damit anzufangen, weil fast niemand in meinem Umfeld dort aktiv war. Es sind somit 90 % meiner Kontakte über Social Media neu entstanden.

1. Seit wann machst Du / hast Du deine Ausbildung als SoMM (Social Media Manager)
Das Studium zur Social Media Managerin habe ich im Juli 2013 erfolgreich abgeschlossen.

2. Warum hast Du Dich für diese Weiterbildung entschieden?
Es war wieder Zeit für eine Ausbildung. Es sollte ein Gebiet sein, das ich als zukunftsweisend empfinde und neue berufliche Aufgabengebiete eröffnet. Facebook & Co. fanden alle schrecklich. Niemand fand es gut. Das machte mich neugierig.

3. Nutzt Du deine Weiterbildung hauptberuflich?
Nein, leider noch nicht. Privat habe ich den Blog Oberschwaben-Welt gestartet, in dem ich einen Blick auf die Region gebe, in der ich auch lebe. Diesen Blog betreue ich auch über Social Media.

4. Wie sieht Dein Social Media Alltag aus?
Es werden täglich viele Kanäle und Plattformen geöffnet, gepostet, Fragen beantwortet oder Hinweise verfolgt und gelesen. Es ist Ritual am Morgen und bevor ich zu Bett gehe. Es wird je nach Terminkalender auch tagsüber ein Blick auf die Aktivitäten gesetzt.

5. Bist Du „flächendeckend“ unterwegs oder hast Du Dich auf einzelne Netzwerke spezialisiert?
Flächendeckend geht nicht. Es gibt zu viele Gruppen, Plattformen und Netzwerke sowie Interessen. Neue Netzwerke werden geprüft, doch momentan liegt das Gewicht der Aktivitäten auf den gängigen Netzwerken, in der sich die Zielgruppe bewegt.

6. Welche Netzwerke sind für Dich ein absolutes Muss?
Für mich privat werde ich einen neuen Schwerpunkt legen. Für meinen Blog sehe ich Facebook als Muss. Die Entscheidung welches Netzwerk hängt davon ab, wo sich die Menschen, die erreicht werden sollen, aufhalten.

7. Was bedeutet Social Media für dich persönlich?
Unverzichtbar. Es kann Pausen geben und die Kontakte werden deshalb meist nicht flüchtig. Es gehört zum Tagesablauf und ich habe viele neue Kontakte und Freundschaften schließen können. Spezialisten, die ich ohne Social Media nie kennengelernt hätte und die ich nicht missen möchte. Die Kommunikation geht insgesamt fließender und Telefonate empfinde ich mittlerweile oft als zeitraubend.

8. Hat bzw. wie hat Social Media Dein Leben verändert/beeinflusst?
Ja. Deutlich. Der Blick auf die Menschen und wie sie miteinander kommunizieren hat sich verändert. Zu beobachten wie lange es braucht bis digitale Neuerungen angenommen werden, wobei dies für mich eher ein „déja vu“ war. Und ich habe viel über mich gelernt.

9. Social Media ist sehr schnelllebig, wie schaffst Du es, auf aktuellem Stand zu bleiben?
Tja, eine gute Frage. Deshalb sage ich oft: mein Netz mag klein sein, dafür sind viele Spezialisten darunter und die wichtigen Informationen erreichen mich. Und falls doch nicht, weiß ich wo ich nachfragen kann. Und meist muss ich einfach bekennen: „Ja ich weiß, dort ist auch noch eine Baustelle.“

10. Würdest Du Dich wieder für diese Richtung entscheiden?
Ja. Ein eindeutiges klares Ja. Wenn ich überlege, was ich vor zweieinhalb Jahren noch nicht gewusst habe, wenn ich noch nicht gekannt habe, unvorstellbar. Es gehört zu meiner Vita, immer wieder neue Wege zu gehen und der Weg mit Social Media ist ein sehr ereignisreicher Weg. Ich bin gespannt wohin er mich führt und welche Gabelung mich erwartet.

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