Alltag Social Media – 10 Fragen an Stefan Hoffmeister

Stefan war mit ein Mann meiner „ersten Social Media Stunde“ und während meines ganzen Studiums mit fachlichen Tipps immer präsent. Natürlich interessiert es die Flüstertüte da, wie sein persönlicher Social Media Alltag aussieht…

1. Seit wann macht du / hast du deine Ausbildung als SMM
Ich habe im April 2012 angefangen und die Ausbildung zum Social Media Manager im Juni 2013 abgeschlossen.

2. Warum hast du dich für diese Weiterbildung entschieden?
Zum Zeitpunkt der Anmeldung war ich selbständiger Betreiber eines eCommerce Multi-Channel Vertriebs. Deshalb hatte ich bereits regelmäßig mit Social Media zu tun und wollte mir mit der Fortbildung fundiertes Fachwissen aneignen.

Zudem war ich nicht sicher, ob ich das Unternehmen dauerhaft weiterführen werde und wollte mit der Ausbildung mein Wissen auch nach außen dokumentieren, falls ich wieder als Angestellter eine Anstellung suchen würde.

3. Nutzt du deine Weiterbildung hauptberuflich?
JEIN. Bei meinem Arbeitgeber bin ich für die Social Media Kanäle mit zuständig. Allerdings sind wir hier derzeit nicht tätig, weil andere Prioritäten gesetzt wurden. Somit heißt es dort mehr auf mögliche Anfragen reagieren.

Im Zuge meiner Ausbildung habe ich aber begonnen einen Social Media und eCommerce Blog zu betreiben. Dessen Pflege nimmt zeitweise den Umfang einer zweiten Arbeitsstelle an. Bedenkt man, dass ich in diesem Jahr bereits 10 Tage Urlaub dafür geopfert habe und praktisch jeden Tag am Schreiben und Recherchieren bin. Für meinen Blog habe ich mehrere Social Media Kanäle aufgebaut, u.a. eine Facebook Seite, Google+ Seite, Pinterest Account, Twitter und YouTube Account, etc. . Diese zu pflegen und regelmäßig mit Content nimmt schon viel Arbeit in Anspruch.

4. Wie sieht dein Social Media Alltag (privat/geschäftlich) aus?
Einiges habe ich ja schon oben angedeutet. Im Grunde genommen stehe ich mit dem iPhone auf und gehe mit ihm ins Bett🙂 Getreu dem Motto “always on”. Seit kurzem nutze ich auch ein Tablet und MacBook, um auch mobil noch mehr arbeiten zu können.

Social Media nutze ich auch sehr stark, um mich zu informieren und am Ball zu bleiben. Also als eigene Informations- und News-Quelle.

5. Bist du “flächendeckend” unterwegs oder hast du dich auf einzelne Netzwerke spezialisiert?
Ich bin immer und überall aktiv. Wohl muss ich aber sagen, dass man mit zunehmender Erfahrung die Vor- und Nachteil der einzelnen sozialen Netze besser einschätzen kann. So dient etwa Facebook noch immer am meisten zur Pflege der eigenen Community und in Gruppen erfolgt auch stark fachlicher Austausch.

6. Welche Netzwerke sind für dich ein absolutes Muss?
Kann man so nicht sagen. Das kommt sehr auf die Zielrichtung. Gerade Pinterest wird meiner Meinung nach in Deutschland noch unterschätzt. Für Unternehmen, die sich in stark visuellen Bereichen bewegen, Fashion, Schmuck, Reisen, würde sich die Beschäftigung mit dem Bildernetzwerk sicherlich lohnen.

7. Was bedeutet Social Media für dich persönlich?

8. Hat bzw. wie hat Social Media dein Leben verändert/beeinflusst?

9. Social Media ist sehr schnelllebig, wie schaffst du es, auf aktuellem Stand zu bleiben?
Man muss schon persönlich in der Lage sein, sehr viele Informationen aufnehmen und filtern zu können. Man muss lernen sehr schnell zu entscheiden, welche Headlines und News für das persönliche Interesse und Aufgabengebiet wirklich wichtig sind.

Ich nutze sehr stark Newsreader und Aggregatoren, wie Feedly und Flipboard. Auf dem Smartphone habe ich den Feedly Reader oder Newsify. In letzter Zeit habe ich Evernote für mich entdeckt. Gerade über das optionale Browser Plugin können so auch schnell Webseiten und Beiträge gesammelt werden, die man zwischendurch nicht in Ruhe lesen kann. Diese können dann später in Ruhe angesehen werden. Evernote synchronisiert bei vorhandener Verbindung den Account, so dass immer alles auf jedem Device zur Verfügung steht.

10. Würdest du dich wieder für diese Richtung entscheiden?
Diese Frage kann ich so nicht entscheiden, da ich eigentlich absoluter Quereinsteiger bin. Folglich war die Beschäftigung mit Social Media durch die damalige private und berufliche Situation bedingt.

Grundsätzlich wird man aber in der heutigen digitalen Gesellschaft nicht an einem bestimmten Grundwissen, um die sozialen Netze herumkommen. Und sei es, damit man den eigenen Kindern deren Funktion und Gefahren erklären kann.

Ein kleiner persönlicher Tipp zum Abschluss…
Sei kein Getriebener des Social Media Buzz, sondern beherrsche das Spiel mit dem Bullshit Bingo…

Stefan Hoffmeister

Social Media Stefan Hoffmeister

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