Alltag Social Media – 10 Fragen an Anja Senkpiel

Wie bekommt man Job, Kind, Haushalt und Social Media täglich unter einen Hut? Anstrengend und eine logistische Herausforderung. Anja meistert diese Aufgabe mit Bravour und nimmt sich dazwischen noch die Zeit, ihre Blogs mit wissenswerten Beiträgen und liebenswerten Geschichten zu füllen. Ich bewundere sie immer wieder dafür und freu mich, dass sie der Flüstertüte einen Einblick in ihren Alltag gewährt…

1. Seit wann macht du / hast du deine Ausbildung als SMM
Abgeschlossen habe ich den Fernkurs „Social Media Manager“ bereits im Dezember 2012.

2. Warum hast du dich für diese Weiterbildung entschieden?
Aus eher pragmatischen Gründen: Ich suchte eine berufliche Alternative, da meine Arbeit beim Radio sich überhaupt nicht mit Kinderbetreuungszeiten verträgt. Bei der Suche nach geeigneten Weiterbildungsmöglichkeiten, lief mir dieser noch relativ neue Kurs über den Weg und ich fand den für mich sehr passend. Gebloggt zum Beispiel habe ich schon, als es noch über statische Webseiten lief.

3. Nutzt du deine Weiterbildung hauptberuflich?
Nein, hauptberuflich arbeite ich immer noch als Tontechnikerin beim Radio, konnte das aber nach der Weiterbildung etwas reduzieren und mir stückweise weitere berufliche Perspektiven aufbauen, so bin ich zum Beispiel mittlerweile auch als Fernlehrerin in „unserem“ Social Media Manager Kurs tätig.

4. Wie sieht dein Social Media Alltag (privat/geschäftlich) aus?
Da ich alleinerziehend und mit ziemlich spontanen, unregelmäßigen Arbeitszeiten lebe, ist auch mein Social Media Alltag davon geprägt. Grundsätzlich nutze ich alles ja eher privat. Twitter ist mir zwischenzeitlich überwiegend ins private abgeglitten, gerade im letzten Jahr hatte mich der Alltag viel zu sehr im Griff, um mich noch ernsthaft in den Netzwerken aufzuhalten.

Meine Blogs hängen auch davon ab, wie viel Zeit mir bleibt. Arbeite ich viel, passiert in beiden eher wenig bis nichts. Es gibt aber auch Zeiten, in denen ich viel schaffen kann, verpasstes aufarbeite und nachlese etc. Im Hintergrund helfe ich ein paar Vereinen bei ihren Facebookseiten.

5. Bist du “flächendeckend” unterwegs oder hast du dich auf einzelne Netzwerke spezialisiert?
Für flächendeckend habe ich gar keine Zeit. Die Tage sind schlicht zu kurz. Wirklich regelmäßig auch sichtbar aktiv bin ich nur noch auf Twitter und Facebook. Google+ fällt zunehmend hintenrunter, da nimmt meine Aktivität deutlich ab, obwohl ich das Netzwerk eigentlich mag. Pinterest nutze ich manchmal, aber auf keinen Fall regelmäßig.

6. Welche Netzwerke sind für dich ein absolutes Muss?
Muss für Informationen ist für mich wirklich Twitter und auch Facebook habe ich für mich mit Hilfe von Listen so organisiert, dass ich es als Informationsnetzwerk nutzen kann. Hier habe ich Listen für Kinderbücher, Social Media, und andere Dinge, die für mich wichtig sind im Auge zu behalten.

7. Was bedeutet Social Media für dich persönlich?
Social Media ist für mich schlicht Alltag. Ein Teil meines Lebens.

8. Hat bzw. wie hat Social Media dein Leben verändert/beeinflusst?
Ja, hat es sicher. Vor allem, weil ich viele für mich relevante Informationen schnell mitbekomme. Außerdem habe ich durch die Netzwerke viele interessante Leute kennengelernt und tatsächlich auch Freunde im Offline-Leben dazugewinnen können.

9. Social Media ist sehr schnelllebig, wie schaffst du es, auf aktuellem Stand zu bleiben?
Immer irgendwie dran bleiben. Zwischendrin geht mir mal etwas durch die Lappen, das lese ich dann nach. Ich konzentriere mich wie schon erwähnt auf Twitter und Facebook, oder auch Google+ und bekomme dadurch immer wenigstens mit, was es Neues gibt. Auch wenn ich mich dann nicht gleich überall anmelde. Wobei ich doch das meiste wenigstens kurz ausprobiere, um zu wissen, worum es geht.

10. Würdest du dich wieder für diese Richtung entscheiden?
Ja, sonst hätte ich mich schon lange wieder aus den Netzwerken verabschiedet.

Ein kleiner persönlicher Tipp zum Abschluss…
Tipp? Man muss für das Social Media Leben Spaß an der Sache und vor allem jede Menge Neugier mitbringen, sonst verliert man schnell den Überblick und geht auch unter.

Anja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.netleben.de
http://www.senkpiel.net

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s