Datenschwund, einfach so!

Überlegen, schreiben, korrigieren, noch einmal durchlesen und … weg ist der ganze Spaß. Datenschwund, einfach so!

Bestimmt ist es  jedem schon einmal passiert, das Speichern vergessen oder einfach nur verdrängt und die ganze mühsame Arbeit ist dahin. ÄRGERLICH!

Aber es geht noch besser und ärgerlicher: Drei Blogbeiträge, sorgfältig ausgebrütet – ein Huhn kann‘s mit seinen Eiern nicht besser! – betütelt, gepflegt, regelmäßig abgespeichert und zur Sicherheit auf einen Stick gezogen. Nein, nicht in Dropbox abgelegt sondern auf einen Stick gespeichert. AUF EINEN STICK!

Der Gedanke, dass dieser vieleicht verloren gehen kann oder sich einfach so in Luft auflöst, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht gegenwärtig. Dafür jetzt um so mehr!

An Weihachten hab ich die Texte noch schnell fertig gemacht, den kleinen Datenfresser vom Rechner abgezogen und ihn gedankenverloren in die Tasche meiner Fleecejacke gesteckt. Nicht weiter schlimm, die Jacke verbrachte die Feiertage im Schrank, ohne Freigang.

Und eigentlich weiß ich auch genau, dass er da drin war. Aber nichts! Wie bei den Socken, wo zwei glücklich vereint in die Waschmaschine reingehen und nur einer wieder rauskommt. Richtig blöd, wenn nur einer einzieht und gar keiner mehr rauskommt.

Immer wieder schaue ich nach. Vielleicht hab ich das kleine Teilchen ja einfach nur übersehen. Jedes Mal hoffe ich, ihn zufrieden in eine Falte des Taschenfutters gekuschelt vorzufinden. Seit drei Wochen geht der Griff ins leere und so langsam muss ich der Tatsache wohl ins Auge schauen: Mein Datenträger ist weg und ich muss die Artikel wohl oder übel noch mal schreiben.

Ärgern? Nein, ich ärgere mich nicht, ich platze fast vor Wut ab meiner Schusseligkeit. Aber wenigstens bin ich um eine Erfahrung reicher und nutze das nächste Mal wieder Dropbox…

4 thoughts on “Datenschwund, einfach so!

  1. Ärgerlich!

    Aber sag, warum schreibst du die Postings nicht direkt ins Blog – speicherst sie und belässt sie als Entwurf?

    Dann noch regelmäßig per Plugin die Datenbank sichern (am besten per Mail zusenden lassen) – und schon kommt nichts mehr weg.

    • Vielen Dank für den guten Tipp, ist für mich eine Überlegung wert! Momentan schreibe ich oft immer und überall, wo mir halt grad was einfällt und nicht immer ist alles blogtauglich oder mein Blog bzw. die entsprechende Schreibmöglichkeit grad greifbar. Da muss auch schon mal in guter alter Manier ein Schmierzettel herhalten. Bei geplantem Schreiben bevorzuge ich gerade Evernote. Da hab ich immer alles beisammen und muss im Vorfeld nicht festlegen, wo ich es einsetze.

  2. Hi, den Tipp von @Claudia kann nur verstärken. Trotzdem, nicht verzagen, ich habe mal ein Schweizer Offiziersmesser nach Jahren im Saum meiner sauteuren Lederjacke gefunden. Dabei sollte man annehmen, dass die Taschen einer solchen eigentlich kein Loch haben.

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