Alltag Social Media – 10 Fragen an Kristine Honig-Bock

Kristine war mit ihrem Fernstudium schon fast fertig und für mich ein alter Hase, während ich noch in der Anfangsphase der Informationsflut zappelte. Durch ihren Blog „Kristine Honig – Tourismusmarketing in Social Media“ war sie mir jedoch immer fast so gegenwertig wie meine Mitstudenten…

1. Seit wann macht du / hast du deine Ausbildung als SMM
Ich habe meinen Abschluss zum Social Media Manager nach einem Jahr Fernstudium im März 2013 gemacht. Und gestehe: Ich bin gerade selbst sehr überrascht, dass das tatsächlich schon so lange her ist.

2. Warum hast du dich für diese Weiterbildung entschieden?
Aufgrund beruflicher Veränderungen Anfang 2012 habe ich mich generell nach Weiterbildungsmöglichkeiten umgeschaut. Vorher hatte das Interesse am und die Begeisterung für das Social Web bereits immer mehr zugenommen. Mit Hilfe des Fernstudiums wollte ich diesem Interesse eine fachliche Basis geben und die Begeisterung mit einem offiziellen Stempel versehen. Deutschland eben…

3. Nutzt du deine Weiterbildung hauptberuflich?
Noch während des Fernstudiums habe ich mein Blog www.KristineHonig.de zum Thema Tourismusmarketing und Social Media gestartet. Hieraus entstand im November 2013 eine freiberufliche Beratertätigkeit als TouriMark (www.TouriMark.com). Seit Mai dieses Jahres bin ich außerdem Beraterin und Netzwerkpartnerin bei Tourismuszukunft – Institut für eTourismus (www.tourismuszukunft.de). Kurz: Ja, ich bin hauptberuflich mit dem Thema Social Media unterwegs. Wobei für meine Tätigkeit weniger das Fernstudium ausschlaggebend ist, sondern vielmehr meine 13 Jahre praktische Erfahrung im Tourismusmarketing und meine eigenen Erfahrungen rund um Blog & Co.

4. Wie sieht dein Social Media Alltag (privat/geschäftlich) aus?
Privat? Was ist privat? Irgendwie vermischen sich privat und geschäftlich bei mir gerade immer mehr. So ist mein Blog samt angeschlossenen Social-Media-Kanälen zwar ein fachlich orientiertes Blog, dennoch ist dieses ganz stark mein Privatvergnügen. Ursprünglich geschäftliche Kontakte bekommen über Facebook oder Twitter immer mehr von meinem Privatleben mit und aus so manchem geschäftlichen Kontakt wird letztlich ein sehr guter privater.

Wobei ich gestehe: So richtig privat-privat ist bei mir wenig im Social-Media-Alltag, da meine ganz engen Freunde eher off- als online unterwegs sind. Was ja aber auch ein guter Ausgleich ist.

5. Bist du “flächendeckend” unterwegs oder hast du dich auf einzelne Netzwerke spezialisiert?
Mein wichtigster Kanal ist auf jeden Fall mein eigenes Blog. Darüber hinaus bespiele ich schwerpunktmäßig Facebook, Twitter, Google+. Eher privat ausgerichtet ist bei mir Instagram, wo es schon mal Fotos von Ausflügen oder aus dem Urlaub gibt. Andere Kanäle spielen für mich persönlich eine geringere Rolle.

6. Welche Netzwerke sind für dich ein absolutes Muss?
Mein Blog. Bei allen anderen Netzwerken ist man letztlich immer abhängig von den Unternehmen dahinter. Die Netzwerke verändern sich mit der Zeit, ersetzen einander; das eigene Blog jedoch bleibt.

7. Was bedeutet Social Media für dich persönlich?
Die Menschen hinter den Kanälen. Social eben.
Und Information. Twitter ist hier für mich umschlagbar.

8. Hat bzw. wie hat Social Media dein Leben verändert/beeinflusst?
Definitiv. Beruflich – siehe Frage 3. Aber auch außerhalb vom Beruflichen. So habe ich über die Social-Media-Schiene tolle Leute kennengelernt. Leute, die mit mir gemeinsam das Fernstudium gemacht haben. Reise- und andere Blogger. Oder all die Personen, die ich hier in Bonn über Social Media Club Bonn, Ironblogger & Co neu kennengelernt habe – alleine dafür hat sich Social Media bereits gelohnt!

9. Social Media ist sehr schnelllebig, wie schaffst du es, auf aktuellem Stand zu bleiben?
Da sind Twitter und die bei mir auflaufenden RSS-Feeds meine Hauptquellen. Plus natürlich der Austausch mit meinen Kollegen oder anderen Personen im Social Web.

10. Würdest du dich wieder für diese Richtung entscheiden?
Definitiv!

Ein kleiner persönlicher Tipp zum Abschluss…
Das Social Web ist nicht „das Internet“, es besteht aus Menschen. Wenn es die Möglichkeit gibt, diese Menschen in „echt“ zu treffen – machen! Ob auf Barcamps, Social-Media-Club-Treffen in deiner Stadt oder der alljährlichen re:publica in Berlin: hingehen und die Leute hinter den Accounts kennenlernen. Es lohnt sich!

Flüstertüte Alltag Social Media KristineHonig-Bock

Kristine Honig-Bock

 

 

 

 

 

 

Blog: www.kristinehonig.de
Twitter: www.twitter.com/KristineHonig
Facebook: fb.com/KristineHonig.Marketing
Google+: google.com/+KristineHonigDE

 

 

 

 

 

 

 

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