Alltag Social Media – 10 Fragen an Andrea Mailänder

Wie sieht der Social Media Alltag aus, wenn man noch mitten in der Weiterbildung zum Social Media Manager steckt? Die Flüstertüte hat heute bei Andrea Mailänder vorbei geschaut und einfach mal nachgefragt…

1. Seit wann macht du / hast du deine Ausbildung als SMM
Ich startete im Januar 2013 mit der Ausbildung, muss mir aber die Zeit für das Studium sehr einteilen, (bearbeite gerade Heft 5 und meine Regelstudienzeit ist auch schon abgelaufen :-))
da ich in Vollzeit arbeite und beruflich auch viel unterwegs bin.

2. Warum hast du dich für diese Weiterbildung entschieden?
Ich habe mich für die Weiterbildung entschieden, da ich im Marketing und Business Development tätig bin und ich der Meinung bin, dass Marketing und Social Media nicht mehr zu trennen sind. Ich bin zwar im B&B-Bereich tätig, aber wir müssen auch für die Endkunden unserer OEMs Produktinformationen in verständlicher Weise aufbereiten, wie Produkt-Animationen, Filmchen etc., die nun auch über Social Media Kanäle verbreitet werden, und diese Endkunden sind zunehmend jünger und über alle sozialen Netzwerke miteinander in Kontakt.

Der zweite Grund, warum ich diese Ausbildung mache, ist, dass ich mich auch privat für Social Media interessiere und wissen möchte, was ich da ganz genau mache, wenn ich auf Facebook oder Google+ etc. unterwegs bin. Denn die wenigsten kennen sich rechtlich mit Social Media aus und können die Bedeutung und den Umfang des Internets meiner Meinung noch gar nicht erfassen – sie verstehen nicht – einmal im Netz immer im Netz!

3. Nutzt du deine Weiterbildung hauptberuflich?
Nein, ich baue mir mit dieser Ausbildung ein zweites Standbein auf und ich möchte später vielleicht einmal Seiten für Non-Profit-Organisationen betreuen und mich hier wirklich “Sozial” engagieren, aber nebenberuflich. Mir macht mein jetziger Job noch sehr viel Spaß.

4. Wie sieht dein Social Media Alltag (privat/geschäftlich) aus?
Im Moment kann ich mich meinen Social Media-Aktivitäten nur am Abend widmen, davon nutze ich die Zeit um mit meinem Studium weiterzukommen und begrenze daher meine Aktivitäten auf den Austausch mit der ils-Gruppe, und um über Twitter, Facebook und Google+ etc. Erfahrung zu sammeln und mir eine Reputation aufzubauen.

5. Bist du “flächendeckend” unterwegs oder hast du dich auf einzelne Netzwerke spezialisiert?
Ich konzentriere mit im Moment auf Facebook, Twitter und Google+, da dies meiner Meinung nach die wichtigsten Netzwerke sind. Bei Xing und LinkedIn bin  ich beruflich vernetzt, das heißt bei Xing auch lokal, denn hier bin ich mit der Stuttgarter Gruppe vernetzt, die mich auch schon eingeladen haben.

6. Welche Netzwerke sind für dich ein absolutes Muss?
Facebook, Twitter, Google+. Google+ wird m. M. nach komplett unterschätzt vor allem, wenn es immer wieder totgesagt wird, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich finde hier ist sehr viel Fachpublikum unterwegs!

7. Was bedeutet Social Media für dich persönlich?
Zukunft – denn wir stecken mitten im Informationszeitalter und wer zukünftig aktiv mit dabei sein möchte, egal in welchem Bereich, der muss sich einfach mit dem Internet und Social Media auseinandersetzen.

8. Hat bzw. wie hat Social Media dein Leben verändert/beeinflusst?
Ja, ich sitze mehr vor dem Computer (mobile Geräte eingeschlossen), was mir nicht immer gefällt, da ich auch gerne in der Natur unterwegs bin. Ich bin aber besser informiert, lerne ständig dazu und kenne Menschen, die ich ohne Social Media und Internet wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte, und zwar weltweit – das ist für mich faszinierend. Die räumlichen Grenzen treten komplett in den Hintergrund, es gibt nur noch zeitliche
Grenzen zu überwinden sind, da die Menschen zu unterschiedlichen Zeiten schlafen.

9. Social Media ist sehr schnelllebig, wie schaffst du es, auf aktuellem Stand zu bleiben?
Mit Mut zur Lücke – ich mache mich nicht verrückt, denn ich bringe es immer noch fertig im Urlaub 3 Wochen offline zu sein und ich genieße diese Zeit. Ich hole mir die Informationen, wann immer ich sie benötige und im Netz stehen sie immer zur Verfügung.

10. Würdest du dich wieder für diese Richtung entscheiden?
Ja, auf jeden Fall – zum Beispiel war ich auf der re:publika 2014. Es hat mir sehr gut getan unsere Kommilitonen einmal real zu treffen – das nebenbei, aber auf dieser Veranstaltung habe ich sehr viel um das Thema Internet und Social Media erfahren und die Themen
rund um den Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung, Big Data etc. haben mir sehr gezeigt, wie wichtig es ist, sich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ein kleiner persönlicher Tipp zum Abschluss…
Mit dem Internet leben zu lernen!

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